Konzerte

13. OKTOBER 2020

Klavierabend
«TeoTronico: Roboterpianist vs. Menschpianist»

17. NOVEMBER 2020

Klavierabend
«Visionen»

10. DEZEMBER 2020 Weihnachtskonzert «Fantasiereisen zur Weihnachtszeit auf Klavier zu vier Händen»

19. JANUAR 2021

Kammermusikabend

«Mit Händel virtuos ins neue Jahr»

9. FEBRUAR 2021

Kammermusikabend

«Antiques, Géometriques, Exotiques»

17. MÄRZ 2021

Klavierabend
«Berühmte Klaviersonaten»

28. APRIL 2021

Kammermusikabend

«Die Klassiker der Romantik»

5. MAI 2021

Klavierabend

Konstantin Scherbakov

Kammermusikabend “Mit Händel virtuos ins neue Jahr“

AUDITORIUM MAXIMUM DER ETH

19. JANUAR 2021

19.30 UHR

Programm

G. F. Händel (1685 – 1759)

Musik aus Kantaten, den Opern Rinaldo und Agrippina und den Cembalo-Suiten HWV 426-433

Arie „Dolce pur“ aus der Kantate „Dolce pur d’amor l’affanno“ HWV 120;
Allegro aus der 2. Suite für Cembalo;
Kantate „Nel dolce tempo“ HWV 135;
Air avec Doubles aus der 5. Suite für Cembalo;
Arie des Goffredo „Sorge nel petto“ aus der Oper „Rinaldo“ HWV 7;
Passacaglia aus der 7. Suite für Cembalo;
Kantate „Filgi del desto vor“ HWV 112;
Siciliana aus dem Concerto grosso c-Moll HWV 326;
Presto aus der 3. Suite für Cembalo;
Arie des Ottone „Tacero pur che Fedele“aus der Oper „Aggrippina“ HWV 6;
Sarabande aus der 9. Suite für Cembalo;
Arie des Eustazio „Sulla ruota di fortuna“ aus der Oper Rinaldo HWV 7


 

Alexander Seidel, Countertenor

Sebastian Bausch, Clavicembalo

… Alexander Seidel, der als Sänger mit schöner Kopfstimme … das Geschehen mit barocken Arien und Liedern begleitet. Dieser Darsteller muss Ausserordentliches leisten, was er auf beeindruckende Weise auch schafft.

Basler Zeitung

… Stark ist die Inszenierung, wenn sie musikalische Übersetzungen durch den Gesang von Alexander Seidel für das Unsagbare findet – dann werden Monster Menschen, gefallene Sehnsuchtsengel gar.

NZZ

Besonders hervorzuheben waren die Interpretationen des Countertenors Alexander Seidel, der in seinen Arien die Himmelsbotschaft auf die Erde holte und so diese Musik eindrücklich vermittelte…

Badische Zeitung

Georg Friedrich Händel „Il Caro Sassone“ …
… so nannte man den jungen Georg Friedrich Händel, als er ab 1707 in Italien sein Musizieren vorstellte. Als Domenico Scarlatti auf dem Karneval den maskierten Händel inkognito auf einem Cembalo spielen hörte, soll er ausgerufen haben: „Das ist entweder der berühmte Sachse oder der Teufel!“
Damals blühte in den Palazzi der Adelsleute, Kardinäle und anderer begüterter Familien die Kammermusik. So schrieb auch Händel Concerto grossi, Cembalowerke und zahlreiche Kantaten und Arien, die er mit Sängern und Instrumentalisten an solchen Anlässen aufführte. Aber er transkribierte ebenfalls Arien aus seinen berühmten Opern, damit diese Melodien, die seine Fans in den Opernhäusern erstmals hörten, immer und immer wieder hören konnten.
Ergänzend zu Händels Kantaten und Opernarien, erklingen Stücke aus den Suiten für Tasteninstrumente und Kompositionen für Cembalo, die Händel ebenfalls weltweit grossen Erlog einbrachten. Diese Stücke werden heutzutage von Cembalisten, Organisten und Pianistin gleichermassen gespielt. Aber eines vergisst man oft dabei: in diesen Suiten finden sich viele Melodien und Themen erstmals, die Händel im Laufe seines Lebens in seine Opern übernahm, oder daraus Orchestermusik machte.
Das Neujahrskonzert 2021 wird ein echtes Feuerwerk an Emotionen sein: denn Händels Musik kostet den gesamten Kosmos der barocken Affekte aus und unsere Interpreten sind angetreten die gesamte Farbpalette für uns zu präsentieren!